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Der Nationalwald von Ipanema wurde 1992 gegründet, um eines der größten Fragmente des Atlantischen Regenwaldes im Landesinneren des Bundesstaates São Paulo, Brasilien, zu erhalten. Vaskuläre Epiphyten sind Pflanzen, die sich direkt auf dem Stamm, den Ästen, Zweigen oder Blättern von Bäumen ansiedeln, ohne Haustorien zu bilden. Die Pflanzen, die ihnen Halt geben, werden als Phorophyten bezeichnet. Aufgrund ihrer physiologischen und ernährungsphysiologischen Eigenschaften spielen vaskuläre Epiphyten eine wichtige Rolle in Studien über anthropogene Eingriffe in die Umwelt. Sie dienen als Bioindikatoren für das Sukzessionsstadium des Waldes und können den Grad der lokalen Erhaltung widerspiegeln, da einige Gruppen weniger tolerant gegenüber Umweltveränderungen sind. Diese Veröffentlichung beschreibt die vaskuläre Epiphytengemeinschaft des Nationalwaldes von Ipanema und analysiert ihre Vielfalt und Verbreitung in drei verschiedenen Arten von Umgebungen: einem offenen Gebiet, in dem die Phytophytten isoliert vorkommen, einem Waldrandgebiet, in dem sogenannte „Randeffekte' auftreten, und einem Gebiet im Inneren des Waldes, in dem der Klimagradient für vaskuläre Epiphyten günstiger ist.