Eduardo Franzotti Sant’Anna / Manuela Derenne Cupolillo / Olga Maria Oliveira de Araújo
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Die Technik der in der Praxis hergestellten transparenten Aligner ermöglicht es Kieferorthopäden und lokalen Labors, den gesamten Fertigungsablauf zu überwachen, was mehr Kontrolle, geringere Kosten, kürzere Produktionszeiten und größere Flexibilität bei der individuellen Anpassung der Schienen und der Behandlungsmechanik bietet. Das Fehlen standardisierter Produktionsprotokolle kann jedoch zu Schwankungen führen und die klinische Leistung beeinträchtigen. Diese Studie untersucht, wie sich zwei wesentliche Fertigungsfaktoren - die Thermoformtechnik und die Anordnung der Zahnmodelle - auf die Enddicke und die Dickengleichmäßigkeit von in der Praxis hergestellten Alignern auswirken. 43 Aligner für den Oberkiefer, hergestellt aus 0,63 mm starken PET-G-Platten, wurden mittels Mikro-Computertomographie an 30 Referenzpunkten untersucht. Dabei wurden drei Herstellungsverfahren verglichen: Druck-Thermoformen, digitales Luft-Vakuum-Thermoformen und konventionelles Luft-Vakuum-Thermoformen. Jedes Verfahren wurde während des Prozesses entweder mit einem einzelnen Oberkiefermodell oder mit einem Modellpaar aus Ober- und Unterkiefer getestet. Durch die Klärung, wie diese Variablen die Struktur der Aligner beeinflussen, trägt die Studie zu einer standardisierteren, vorhersagbareren und klinisch zuverlässigeren Herstellung in der Praxis bei.