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Uganda ist bei der Finanzierung seines Gesundheitswesens stark auf Zahlungen aus eigener Tasche (OOP) angewiesen, doch es gibt Hinweise darauf, dass diese mehr als 10 Prozent der Bruttohaushaltsausgaben ausmachen, was sich negativ auf das Wohlergehen der Haushalte auswirkt. Das Interesse galt vor allem der Ermittlung des Ausmaßes, der Verteilung und der Determinanten katastrophaler Gesundheitsausgaben sowie der Frage, wie damit umzugehen ist. Die Studie sollte die Auswirkungen von OOP auf das Wohlergehen der Haushalte ermitteln. Unter Verwendung der Daten der ugandischen Haushaltsbefragung von 2005/06 stellte die Studie fest, dass 28,1 Prozent der Haushalte in Uganda katastrophale Gesundheitsausgaben zu verzeichnen hatten, die sich auf alle sozioökonomischen Gruppen verteilten, jedoch stärker auf ländliche Haushalte. Die Ausgaben verringern das Wohlergehen der Haushalte oder erhöhen die Armut um 5,8 Prozent. Obwohl die Ausgaben für Lebensmittel geschützt sind, sind Bildung und Wohnen betroffen. Die Studie fordert den Schutz der Regierung vor katastrophalen Gesundheitsausgaben durch Versicherungen und Vorauszahlungssysteme sowie eine Erhöhung des Einkommens der Menschen, um ihre Fähigkeit zur Zahlung von Gesundheitsleistungen zu verbessern. Die Methode zur Berechnung der Armut sollte angepasst werden, um Gesundheitsausgaben zu berücksichtigen und eine Unterbewertung zu vermeiden.