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Die sprachliche Situation in Paraguay ist einzigartig: Obwohl die Mehrheit der Bevölkerung Guaraní spricht, war Spanisch bis 1992 die offizielle Landessprache. Seit 1992 erlebt Paraguay jedoch eine stille Revolution: Die Anerkennung der indianischen Sprache Guarani und ihre Gleichstellung mit der spanischen Sprache, dem Kastilischen, das während der Kolonialisierung eingeführt wurde. Es handelt sich um ein umfangreiches politisches Projekt, dessen wichtigste Instrumente die nationale Verfassung und der Plan für zweisprachige Bildung sind. Der Erwerb der Grundlagen in der Muttersprache - Kastilisch oder Guarani - und der zweisprachige Unterricht haben zum Ziel, Paraguay unter Wahrung der Interkulturalität zu einem zweisprachigen Land zu machen, um eine bessere soziale Entwicklung zu erreichen. Diese Ziele des menschlichen Fortschritts stoßen jedoch auf Einwände, wie beispielsweise die unbedeutende Stellung des Guarani auf dem weltweiten Sprachenmarkt.