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Die Wasserversorgung im Hirakud-Kanal (Ostindien) reicht nicht aus, um den Bewässerungsbedarf von Nicht-Monsun-Kulturen zu decken. Auf Jahresbasis kann die Wasserversorgung des Kanals bei einer Überschreitungswahrscheinlichkeit von 90 % nur 54 % des Bewässerungsbedarfs decken. Um das Bewässerungsdefizit auszugleichen, wird daher das Grundwasser als zusätzliche Quelle in Betracht gezogen. Zur Untersuchung des Grundwasserverhaltens wurde eine quasi-dreidimensionale Grundwasserströmungssimulation mit Visual MODFLOW durchgeführt. Außerdem wurde eine kombinierte Simulations- und Optimierungsmodellierung durchgeführt, um die maximal zulässige Grundwasserförderung zu bestimmen. Anschließend wurde ein Modell für die optimale Zuweisung von Land- und Wasserressourcen entwickelt, um das optimale Anbaumuster zu bestimmen, mit dem der maximale jährliche Nettoertrag erzielt werden kann. Die Modellierungsergebnisse zeigten, dass die jährlichen Nettoerträge des Gebiets bei einem PE von 10 bzw. 90 % um 51,3 bzw. 12,5 % gesteigert werden können, wenn optimale Anbaumuster und optimale Pumpstrategien angewandt werden. Für eine nachhaltige Bewirtschaftung der verfügbaren Land- und Wasserressourcen der Kanalverwaltung wird die Einführung optimaler Anbaumuster und optimaler Pumpstrategien dringend empfohlen.