Florence Chepkemoi Ayabei Murgor
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Dürren stellen eine wiederkehrende Herausforderung für die Lebensgrundlagen der Gemeinden im Kerio-Tal und der Menschen in den ariden und semiariden Gebieten Kenias dar. Ziel dieser Studie war es, indigenes Wissen und sein Potenzial zur Linderung von Dürrekatastrophen in den Gemeinden des Kerio-Tals zu bewerten. Die Studienpopulation umfasst Befragte aus den Haushalten der im Kerio-Tal lebenden Gemeinschaften, Regierungsbeamte aus den Ministerien für Landwirtschaft, Wasser und Viehzucht, Nichtregierungsorganisationen und gemeindebasierte Organisationen. Die Studie basiert auf einer Querschnittserhebung, die auf einer Stichprobe aus drei Gebieten basiert: den Distrikten Keiyo, Marakwet und Baringo. Als Forschungsinstrumente wurden Fragebögen, Interviewleitfäden, Beobachtungen und Fokusgruppendiskussionen verwendet. Die Studie ergab, dass das Auftreten von Heuschrecken und Heerwürmern zwar wahrscheinlich zur Zerstörung von Ernten und damit zu Hungersnöten führen würde, ihr Auftreten jedoch oft unvorhersehbar war; folglich wurde als Hauptursache für Hungersnöte die Dürre identifiziert, die am häufigsten auftrat und tendenziell periodisch auftritt. Die Studie ergab, dass durch Dürre verursachte Hungersnöte eine Kombination von Auswirkungen auf die Gemeinschaft haben.