Librería Samer Atenea
Librería Aciertas (Toledo)
Kálamo Books
Librería Perelló (Valencia)
Librería Elías (Asturias)
Donde los libros
Librería Kolima (Madrid)
Librería Proteo (Málaga)
Examensarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Soziologie, Note: 1,0, Technische Universität Dortmund, 51 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Es ist nicht unsere Aufgabe einander näherzukommen, so wenig wie Sonne und Mond zueinanderkommen oder Meer und Land. Unser Ziel ist, einander zu erkennen und einer im anderen das zu sehen und ehren zu lernen, was er ist: des anderen Gegenstück und Ergänzung. (Hermann Hesse) Ob sich die Worte Hermann Hesses jemals in Bezug zur Integration realisieren lassen, ist fraglich. Gleichwohl sollte man das Zitat als idealistisches Ziel vor Augen haben, wenn man sich mit dem Thema auseinandersetzt. Ich möchte in meiner Arbeit kritisch hinterfragen, auf welcher Stufe der Integrationsbemühungen die deutsche, speziell die nordrheinwestfälische Bildungspolitik im Grundschulbereich steht. Meine erste zentrale Hypothese lautet: Je stärker die Integration ausländischer Mitbürger als Assimilation angesehen wird, umso schwerer kann eine Heterogenität in der Gesellschaft effektiv genutzt werden. Dies hat zur Folge, dass Kinder ausschließlich nach dem Kriterium „Sprachfähigkeit' beurteilt werden, was letztlich zu ungleichen Bildungschancen von Migrationskindern führt. Eine Integration ist angesichts der aktuellen Zahlen von besonderer Notwendigkeit: In Deutschland werden jährlich 50000 Kinder nichtdeutscher Staatsangehörigkeit geboren. 30% der nachwachsenden Generation haben einen Migrationshintergrund. Deutschland ist ein Einwanderungsland und in der Grundschule wird diese Tatsache besonders deutlich: Das Lernniveau einer Klasse sinkt schon bei einem Anteil von 20% Zuwandererkindern. Daraus ergibt sich meine zweite Hypothese: Multinationale Klassen sind schon lange Realität. Die Gesellschaft und damit auch Schulen, Lehrer, Eltern, Politiker erkennen die Notwendigkeit einer Förderung dieser Kinder nicht und das Interesse der Majoritätsgesellschaft an dem Schicksal der Minderheiten wird durch