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DIE PROBLEMATIK DER UMSTRITTENEN ROLLE DER MEDIEN BEI DER KONFLIKTLÖSUNG IN DER DR KONGO - Eine kritische Analyse der konkreten Funktionsweise der sogenannten Friedensmedien. Die Medien können angesichts friedenspolitischer Herausforderungen nicht neutral bleiben - diese Feststellung bildet das Grundprinzip einer neuen Theorie des Journalismus: des Friedensjournalismus. Die DR Kongo erlebt seit mehr als einem Jahrzehnt eine Krise, die durch eine Vielzahl politischer, sozialer, wirtschaftlicher und geostrategischer Herausforderungen komplex geprägt ist. Journalisten, die über die Entwicklungen dieser Krise und die Bemühungen zur Wiederherstellung des Friedens berichten, müssen daher ein besonders hohes Maß an Professionalität an den Tag legen. Heute bietet der Kongo in den Augen der Welt ein Feld für all jene, die sich für die Rolle der Medien in diesem Konflikt interessieren. Bei einem Blick auf die verschiedenen Sendepläne der in dieser Studie analysierten Medien fällt uns nicht nur die Vielfalt der Programme auf, sondern auch die scheinbare Qualität des Programms: Sendungen zur nationalen Versöhnung, zur Frauenförderung ... Die Sendepläne strotzen nur so vor proaktiven Programmen, doch der Inhalt sieht ganz anders aus.