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Mehr als 75% der beninischen Bevölkerung haben keinen Zugang zu formellen Finanzdienstleistungen, Banken und Mikrofinanzinstitute zusammengenommen, und Frauen besitzen mit 33,00% geringerer Wahrscheinlichkeit Mobiltelefone als Männer. So sind von den 27,0 % der Frauen, die ihr Mobiltelefon für Finanzgeschäfte nutzen, 63,8 % in einer Ehe (d. h. 24,3 % der Frauen in einer Ehe nutzen das Mobiltelefon) (INStaD, 2019). Diese Situation wirft die folgende Frage auf: Welche Faktoren erklären die Nutzung von Mobilen Finanzdienstleistungen (MFD) durch diese Frauen in einer Ehe, um Finanztransaktionen zu tätigen? Um dieses Anliegen zu beantworten, hat sich diese Studie zum Ziel gesetzt, zur Verbesserung der Kenntnisse über die Faktoren beizutragen, die die Nutzung mobiler Finanzdienstleistungen durch verheiratete Frauen in Benin erklären. Um dies zu erreichen, gehen wir von der Hypothese aus, dass der institutionelle, wirtschaftliche und gemeinschaftliche Kontext die Nutzung mobiler Finanzdienstleistungen direkt und indirekt über die Merkmale des Haushalts und die individuellen Merkmale der verheirateten Frau beeinflusst.