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Mangroven sind sehr empfindlich gegenüber den schädlichen Auswirkungen von Ölverschmutzungen und gehören zu den wichtigsten Lebensräumen, in denen sich Öl ansammelt. Mikroorganismen sind die wichtigsten Akteure des Kohlenstoffkreislaufs in der Natur, und einige von ihnen, wie beispielsweise Pilze, besitzen die natürliche Fähigkeit, Ölfraktionen abzubauen. Durch deren Zusammenschluss ist es möglich, Öl vollständig abzubauen. Kokosfasern sind ein kostengünstiger und reichlich vorhandener Rohstoff, der potenziell als Nährstoffquelle für diese abbauenden Pilze genutzt werden kann. Das Ziel dieser Arbeit war es, die Effizienz des biologischen Abbaus der Ölfraktionen aus dem Recôncavo-Becken unter Verwendung von Pilzkonsortien in Verbindung mit Kokosfasern in Mangrovensedimenten zu bewerten. Zu diesem Zweck wurde eine repräsentative Probe aus einem Mangrovenwald entnommen, aus der drei Experimente durchgeführt wurden, die jeweils auf den Abbau verschiedener Ölfraktionen abzielten. Die Analysen ergaben, dass die in jeder Fraktion eingesetzten Pilzkonsortien eine effiziente biologische Abbaubarkeit aufwiesen. Kokosfasern zeigten kein konsolidiertes Verhalten als Nährstoff, und der Einsatz von Pilzkapseln erwies sich als sehr effektiv.