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Dieses Buch ist das Ergebnis von Studien, die ich im Rahmen meiner Promotion im Bildungswesen durchgeführt habe, und stellt ein Panorama der Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen in verschiedenen menschlichen Zivilisationen seit der Antike dar. Es zeigt, dass Situationen der Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen durch sozio-politisch-ökonomische Aspekte bedingt sind, die durch die soziale Schicht, der das Subjekt angehört, geprägt sind. Es wird eine Parallele zur heutigen Zeit gezogen, in der das integrative Paradigma verteidigt wird, wobei die Merkmale eines ausgrenzenden Modells hervorgehoben werden, das die Behinderung in ihren Unterschieden leugnet und kompensatorische Maßnahmen einführt, die die sozialen Ungleichheiten verstärken. In diesem Zusammenhang wird der Leser aufgefordert, sich die Frage zu stellen, welche Rolle die Bildung in diesem Zusammenhang spielt; ist sie in der Lage, die (historisch) zur Ausgrenzung verurteilten Subjekte zu integrieren?