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Diplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Fachhochschule Dortmund (FB Sozialpädagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, die gesamte problematische Lebenssituation von männlichen Prostituierten, die am Bahnhof, auf der Straße oder in Bars anschaffen gehen (in der Arbeit vereinfacht Stricher genannt) zu beschreiben und sich kritisch mit deren Lebensperspektiven auseinander zu setzen. Ferner sollen die Hilfsmöglichkeiten, welche die Stricher von gesellschaftlicher bzw. staatlicher Seite bekommen können, beleuchtet und in diesem Zusammenhang auch die Arbeit der Stricherprojekte vorgestellt werden. Am Ende dieser Arbeit soll dann der Versuch gemacht werden, einige Möglichkeiten zur Verbesserung der Lebenssituation der Stricher aufzuzeigen. Der Kernteil dieser Arbeit befasst sich mit der Lebenssituation der Stricher heute. Hier wird in Form einer Bestandsaufnahme auf statistische (Altersstruktur, Anzahl) und auf - so weit das möglich ist - spezifische persönliche Merkmale (z. B. soziokulturelle Herkunft, Lebens- und Wohnsituation) sowie auf strichertypische Problematiken (z.B. bestimmte Krankheiten, Probleme mit Drogen) eingegangen, ferner auf die aktuelle rechtliche Situation im Bereich der Prostitution sowie auf die aktuelle gesellschaftliche Situation der Stricher. Um dies alles verständlich darstellen zu können, ist es notwendig, vorher die Hintergründe zu untersuchen und z.B. aufzuzeigen, aus welchen Gründen und an welchen Orten Jungen bzw. junge Männer anschaffen gehen oder auch genauer zu beleuchten, welche Menschen bereit sind, für durch Stricher erbrachte sexuelle Dienstleistungen zu bezahlen. Im Anschluss an die Bestandsaufnahme sollen dann sowohl die kurz- und mittelfristigen als auch die langfristigen Perspektiven der Stricher (inkl. Ausstiegsmöglichkeiten) untersucht werden. Das letzte Kapitel handelt von der sozialen Arbeit mit Strichern. Hierbei werden u.a. die bes