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Inhaltsangabe:Einleitung: Wie stehen die Aktien? Dies ist eine in der deutschen Umgangsprache akzeptierte Frage. Das Wort Aktie stammt aus dem römischen Recht, als 'Actio' bezeichnete man ein Anteilsrecht. Das Interesse an Aktien hat seit Beginn dieses Jahrzehnts stetig zugenommen. Im Zeitraum 1991 bis einschließlich 1997 erwarben Privatanleger netto lediglich Aktien im Wert von 0,3 Mrd. DM. Seit 1997 hat sich das Verhalten der Anleger geändert. Anlaß dazu gaben die in die öffentliche Diskussion immer weiter vordringende Themen wie z.B die Altersvorsorge oder auch große Neuemissionen wie z.B. die Deutsche Telekom, die Schaffung des Neuen Marktes und die nachfolgende Going-Public-Welle. Die Deutsche Telekom und nachfolgende Neuemissionen haben mit großangelegten Werbekampagnen, Treue- und Bonusrabatten für eine verstärkte Popularität der Aktie beim Anlegerpublikum gesorgt. Die deutsche Aktienkultur gilt als unterentwickelte Aktienkultur. Grund hierfür ist die geringe Beteiligung der Anleger am Produktivkapital. Der Anleger verspürt den Wunsch nach einer sicheren Geldanlage, die Aktie ist für viele Anleger gleichbedeutend mit Risiko und Gefahr. Diese Auffassung steht ganz im Gegensatz zu zahlreichen Studien, die nachhaltig belegen, daß bei langfristigem Anlageaspekt sich die Volatilität der Aktie wesentlich verringert und die Aktienrendite alternativen Finanzanlagen weitaus überlegen ist. Eine Studie des Deutschen Akieninstituts zeigt, daß die Angst der Anleger in Bezug auf Risiko und Gefahr von Aktien bei langfristiger Anlage unbegründet ist. Es zeigt sich, daß aus einer einmaligen Anlage von DM 10.000 in z.B. 30 Jahren 132.677,- DM werden können. Weiterhin ist festzustellen, daß zunehmender Aktienbesitz stärker bei höheren Einkommen zu verzeichnen ist als bei niedrigen Einkommensgruppen. Bei leitenden Angestellten in Westdeutschland stieg die Zahl der Aktionäre von 1997 bis 1998 um 1,9 % von 21,5 % auf 23,4 % hingegen bei Facharbeitern nur um 0,3 % von 4,9 % a