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Inhaltsangabe:Problemstellung: Diese Arbeit setzt sich mit dem Einsatz von elektronischen Auftragstaschen (Job Tickets) im zukünftigen digitalen Produktionsworkflow und der Entwicklung eines standardisierten Dateiformats, dem Job Definition Format (JDF), auseinander. Bei dem Gebrauch von Job Tickets geht es um die Statusanzeige und Verwaltung eines Jobs. Es gibt mittlerweile verschiedene Job Ticket Formate, die untereinander aber nicht kompatibel sind, und sich auch sehr unterschiedlich definieren. In den letzten Jahren hat die Forderung nach einer größeren Vereinheitlichung von mechanischen und automatisierten Systemen zu ersten Entwicklungen spezifizierter Formate geführt. Diese Dateiformate brachten eine Generation von Systemen Mitte der 90er Jahre hervor, die die Fähigkeit unterstützten, verschiedene Elemente aus Vorstufe, Druck und Weiterverarbeitung zu verbinden. Sie hatten jedoch herstellerbedingte Einschränkungen und proprietäre Architekturen. Es wurden zum Beispiel nur einige Aspekte eines Druckauftrags berücksichtigt. In den letzten Jahren wurde dennoch der Ruf in der Publishing- und Druckindustrie nach der Entwicklung von zwei Dingen lauter: Eine auf Standards basierende Infrastruktur der Produktionskette, d.h. Standardschnittstellen für den Datenaustausch und einem Satz von Protokollen, die speziell die Informationen der Kreation, der Herstellung und der Distribution eines Druckproduktes enthalten. Diese Forderungen haben das Ziel, auch in der grafischen Industrie zu einer industriellen Fertigung zu kommen, dem sogenannten Computer Integrated Manufacturing (CIM). Mit einer solchen vollständigen Digitalisierung und Verknüpfung aller Prozesse und Ebenen sind weitergehende Lösungen als die z.Zt. realisierten erforderlich. Hierzu wird in der vorliegenden Arbeit der konventionelle Arbeitsablauf mit Auftragstaschen am Beispiel von drei Firmen dargestellt. Da mittlerweile alle neuen Maschinen, die nach der Vorstufe zum Einsatz kommen, auch elektronisch ge