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Die Behandlung von Zahnarztangst, -furcht und -phobie bei Kindern erfordert zunächst, dass man erkennt, wo das Kind auf dem Kontinuum zwischen normaler Angst und schwerer, behindernder Phobie steht. Zu den Faktoren, die dazu beitragen, gehören das Temperament des Kindes, frühere schmerzhafte Zahnerfahrungen, elterliche Ängste und das gesamte zahnärztliche Umfeld. Die Intervention erfolgt schrittweise, beginnend mit nicht-pharmakologischen Verhaltenslenkungstechniken wie Tell-Show-Do, positiver Verstärkung, Ablenkung, Modellierung, effektiver Kommunikation und allmählicher Desensibilisierung. Bei Bedarf können auch psychologische Methoden wie kognitive Verhaltenstherapie, Entspannungstraining, Hypnose oder technologiebasierte Hilfsmittel eingesetzt werden. In schwierigeren Fällen kann eine pharmakologische Unterstützung - z. B. Lachgas oder andere Sedativa - vorsichtig eingesetzt werden. Die übergeordneten Ziele sind die Gewährleistung einer sicheren und wirksamen zahnärztlichen Versorgung, die Vermeidung traumatischer Erlebnisse und die Förderung einer positiven Einstellung gegenüber der Zahnmedizin, die eine regelmäßige Teilnahme am Zahnarztbesuch während der gesamten Kindheit und im späteren Leben begünstigt.