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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Politisches System Deutschlands, Note: 2,3, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut), Veranstaltung: Proseminar: Nationale Modelle des Wohlfahrtsstaates in Europa: Ex pluribus unum?, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Unterschied zwischen Arbeit und Kapital, zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern, ist seit der Industrialisierung im 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Dieser Unterschied, also die verschiedenen Besitzverhältnisse an Produktionsmitteln, ist seit dem ein stetiger Anlass von Konflikten gewesen. Welche friedlich oder auch mit Gewalt ausgetragen wurden.Die Schwierigkeit, die die Frage nach der Verteilung von Gewinnen aufwirft, steht auch heute noch zur Diskussion. Im einundzwanzigsten Jahrhundert sind die Dimensionen jedoch andere als noch vor 200 Jahren. Handelte es sich dort weithin um sehr elementare, essentielle Dinge, die das reine Überleben sichern sollten, so sind es im späten zwanzigsten sowie im einund- zwanzigsten Jahrhundert Fragen, die sich mit der Erhaltung der bereits erstrittenen Errungen- schaften und deren Ausbau beschäftigen. Eine 'Soziale Frage', wie sie in beschriebener Vergangenheit mit ihrem konkreten Inhalt zur Beantwortung stand, ist heute und in jener Form nicht mehr existent. Die ,,great transformation', wie Karl Polanyi die Wandlung hin zur Marktwirtschaft bezeichnete, und die damit verbundenen Probleme, stehen heute nicht mehr zur Debatte. Neue Aufgaben und Probleme in veränderter Form sind zu lösen. Hierfür steht das Synonym der 'Neuen Sozialen Frage'.Beispielhafte Punkte einer solchen Debatte und auch Gegenstand von Tarifverhandlungen sind vielmehr Elemente wie die Frage nach mehr Verteilungsgerechtigkeit. Die Berück- sichtigung von Inflationsraten oder die Forderung, auf Grund von Lohnzurückhaltung mehr Arbeitsplätze zu schaffen, treten ebenfalls auf. Damit eng verbunden ist die Diskussion um die Kaufkrafttheorie.Da diese Aspekte, welche nicht die einzigen sin