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Examensarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Gesundheit - Sport - Sportarten: Theorie und Praxis, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Sportwissenschaften), 96 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Tanzen macht Freude. Gemeint ist aber nicht der oberflächliche Spaß, sondern das ganzheitliche nachhaltige Vergnügen; die von innen, aus dem Herzen kommende Freude als Ergebnis des persönlichen Einsatzes, der tänzerischen Leistung, die motivierend wirkt. Ein solches Vergnügen beruht auf sozialer Sensibilität und ist aus der Stille geboren, aus dem inneren Lauschen und Erleben. Die Ursache des Tanzes sind Empfindungen. Das Handwerkszeug sind die Bewegungen und das Material für den Tanz ist der Körper selbst. Wo immer sich ein Körper bewegt oder steht, ist er von Raum umgeben. Der Raum ist der eigentlich Wirkungsbereich des Tanzenden, denn er vermag die Grenzen der Körperlichkeit aufzuheben. Das Erlernen von Tanz in unserer heutigen Zeit spielt sich nicht mehr in der Alltagswelt der Tanzenden ab, sondern in für den Tanz bereitgestellten „Räumen', wie dem Erfahrungs-, Gestaltungs- und Lernraum. Tanz als sinnlicher Erfahrungsraum Gemeint ist das Wahrnehmen und Erleben mit allen Sinnen. Wir brauchen eine neue Vermittlungskultur und -pädagogik der Sinnlichkeit. Hierfür mag das Tanzen als uralte Muttersprache zwischen den Menschen als Modell dienen. Es geht um eine Erneuerung des elementaren, spontanen, sinnlichen Tanzens, um eine Alltagskultur des Tanzens, die von der künstlerisch-ästhetischen Ebene zur menschlichen Erfahrungs- und Erlebnisebene führt. Kinder können sich über das Tanzen ganz natürlich mitteilen mit all ihren Erfahrungen, Gefühlen und Wahrnehmungen und lernen dabei die Welt zu verstehen. Tanz als kognitiver Lernraum Gemeint sind: Tanzkurse jeder Art mit lebendiger Atmosphäre. Lektionen ohne Blick auf die Uhr. Lernorte als Werkstätten. Methoden, die Kreativität und Kommunikation fördern. Musik, die alle Si