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Die fortschreitende Entwicklung im Werkzeug- und Werkzeugmaschinenbau macht es notwendig, alle Vorgänge in der Werkstatt, die mit der Zerspanungs technik im mittel- oder unmittelbaren Zusammenhang stehen, daraufhin zu unter suchen, ob sie noch zeitgemäß und mit der größtmöglichen Leistungsfähigkeit der Maschinen und Werkzeuge in Einklang zu bringen sind. Zu diesen Vorgängen gehört in erster Linie das Spannen. Wie wichtig und notwendig es ist, auch auf diesem Gebiet zu bessern, hauptsächlich aber die verbesserten und hochwertigen Spannmittel auszunutzen, mag daraus erhellen, daß auch die leistungsfähigste Maschine nicht wesentlich mehr zu leisten vermag als eine ganz veraltete, wenn es nicht möglich ist, das Werkstück so fest und sicher aufzuspannen, daß es auch dem höheren Schnittdruck standhält, sondern man gezwungen ist, den Schnittdruck zu vermindern. Es dürfte nun aber nicht allein genügen, die neuzeitlichen verbesserten Spannmittel der Werkstatt zur Verfügung zu stellen, sondern es wird auch erforder lich sein, daß der Betriebsmann ihre Wirkungsweise genauestens kennenlernt, um in jedem Einzelfalle das zweckmäßigste auswählen und anwenden zu können. In diesem Heft wird nun eine Übersicht über die gebräuchlichsten Spannmittel und Spannverfahren früherer und neuester Zeit gegeben und dabei versucht, die Vorgänge beim Spannen so zu erläutern, daß der Betriebsmann daraus Nutzen zu ziehen vermag. Nicht mit einbegriffen sind diejenigen Spannmittel und Verfahren, die lediglich zur Befestigung der Bearbeitungswerkzeuge dienen.