A. Werner / Harry R. Ricardo / P. Friedmann
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Bis zum Beginn des Weltkrieges befaßten sich die Wissenschaftler in England, die sich der Entwicklung der Verbrennungsmotoren ge widmet hatten, mit Forschungen und Versuchen an verhältnismäßig schweren, langsamlaufenden ortfesten Maschinen, einer Maschinenart, die, wie man heute erkennt, nur beschränkte Aussichten hat, weil sie für wirklich große Leistungen kaum mit der neuzeitlichen Dampf turbine in Wettbewerb treten kann, während im Bereich geringerer Leistungen ihr Arbeitsfeld täglich durch die fortschreitende Ausbreitung der Elektrizität eingeengt wird. Kurze Zeit nach dem Beginn der Feindseligkeiten konnte man aber erkennen, daß der leichte fahrbare Schnelläufer-Verbrennungsmotor in der Anwendung für Landverkehr , Luftfahrt und später für Tanks dazu bestimmt war, eine sehr wichtige, wenn nicht gar entscheidende Rolle bei der Führung des Krieges zu spielen. Man bemühte sich daher damals, alle wissenschaftlich Begabten, die verfügbar waren, für die weitere Entwicklung der schnellaufenden Verbrennungsmaschine ein zusetzen. Unabhängige Wissenschaftler und Forscher und staatliche Institute, wie das Royal Aircraft Etablishment und das National Physical Laboratory wurden ersucht, ihr Augenmerk auf dieses Gebiet zu richten. Ihren Arbeiten wurde freigebig jede Erleichterung gewährt; man forderte sie auf, mit den Fabrikanten zusammenzuarbeiten, alle einschlägigen mechanischen und thermodynamischen Fragen sorgfältig theoretisch zu bearbeiten und Vorschläge zu machen, wie und nach welcher Richtung hin der Gesamtwirkungsgrad der leichten Kraft maschinen erhalten und verbessert werden könne.