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Das Buch soll die heftigen Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Protestanten im England des 16. Jahrhunderts unter der Herrschaft von Königin Maria I. von 1553 bis 1558 darstellen. Durch die Analyse der Gesetzgebung des marianischen Regimes und der wichtigsten königlichen Verordnungen wird deutlich, dass zu dieser Zeit eine untrennbare Verbindung zwischen Religion und Politik bestand. Was die Außenpolitik betrifft, untersucht das Buch den Einfluss von Maria I.s Ehemann, dem späteren Philipp II. von Spanien, und den Habsburgern, da die Ehe letztlich ihre Spuren im „europäischen Machtgleichgewicht' hinterließ. Um einen umfassenden Überblick über die religiösen Angelegenheiten zu geben, die die Ära von Mary Tudor prägten, befasst sich das Buch nicht nur mit Marys Gesetzgebung und ihrer Haltung gegenüber den Protestanten, sondern auch mit den möglichen Motiven für die Verbreitung der Ketzerei in England seit dem späten 14. Jahrhundert, den Vorläufern der Herrschaft von Mary I. und den Folgen des Regimes von Mary Tudor. Die in dem Buch enthaltene Analyse kann für alle nützlich sein, die mehr über die englische Geschichte im Zusammenhang mit der Reformation und der Gegenreformation erfahren möchten.