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Inhaltsangabe:Einleitung: Sowohl in der betriebswirtschaftlichen als auch in der organisationssoziologischen Literatur herrscht Einigkeit darüber, dass mit dem Wandel der Industriegesellschaften zu Dienstleistungs- bzw. Informationsgesellschaften und dem sich zunehmend internationalisierenden Wettbewerb auf anspruchsvollen Käufermärkten auch ein Wandel in den Organisationsstrukturen der auf diesen Märkten agierenden Unternehmen einhergehen muss, da sich diese an die veränderten Rahmenbedingungen anpassen müssen. Als Beleg für diese Entwicklung kann sowohl das Anwachsen des Marktes für (Re-) Organisationsberatung als auch die steigende Anzahl der Publikationen zu diesem Themenbereich angesehen werden. Dabei sind die wissenschaftlichen sowie aus der Beratungsarbeit gewonnenen Theorien und Konzepte zur Organisationsgestaltung trotz ihres Anspruchs auf eine gewisse Allgemeingültigkeit keineswegs einheitlich, sondern schlagen je nach Gesichtspunkt zum Teil diametral entgegengesetzte Gestaltungsmöglichkeiten vor. So fordert das Business Reengineering bspw. die konsequente Orientierung der Betriebsabläufe an der Wertschöpfungskette und sieht alle darüber hinausgehenden Tätigkeiten als Rationalisierungspotential an, während andere Theorien ausdrücklich die Vorhaltung von funktionalen Redundanzen fordern, um sowohl die Flexibilität als auch die Innovations- und Adaptionsfähigkeit des Unternehmens zu gewährleisten. Die beiden MIT-Wissenschaftler Laubacher und Malone stellen in ihrer Studie über die Unternehmensorganisation im 21. Jahrhundert als ein mögliches Szenario die Verwirklichung einer E-Lance Economy in Aussicht, in der sich die heute (noch) bestehenden (industriellen) Großunternehmen weitestgehend auflösen, bzw. sich in kleinere Organisationseinheiten aufspalten, die dann je nach Bedarf in Projekten bzw. Netzwerken miteinander kooperieren. Die Idealform einer solchen Struktur stellt das 'virtuelle Unternehmen' dar, welches sich nur projektbezogen aus verschiedenen