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Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Das Thema 'Ökobilanz' ist deshalb von Bedeutung, da der Begriff in Theorie und Praxis häufig als Schlagwort eingesetzt wird, ohne daß Klarheit über den Inhalt und die Bedeutung des Konzeptes herrscht. Die Leistungsfähigkeit von Ökobilanzen wird dabei häufig idealisiert. Ziel dieser Arbeit ist, das Konzept der Ökobilanz zu entmythologisieren und seine Grenzen und Möglichkeiten anhand zweier ausgewählter Ansätze realistisch zu bewerten. Zu Beginn der Arbeit wird im zweiten Kapitel zunächst ein Überblick über die Vielfältigkeit der Begriffsbestimmungen von Ökobilanzen gegeben. Ihre Gemeinsamkeiten werden dargestellt sowie der irreführende Begriff 'Bilanz' erläutert. Die Ökobilanz wird zu anderen umweltorientierten Berichterstattungssystemen, wie beispielsweise Umweltbericht und Öko-Audit, abgegrenzt. Der Begriffsbestimmung schließt sich die geschichtliche Entwicklung der Ökobilanz an. Beginnend mit den Anfängen gesellschaftsbezogener Unternehmensrechnung (Humanvermögensrechnung, Sozialbilanzen) wird insbesondere das Konzept der ökologischen Buchhaltung von Ruedi Müller-Wenk ausführlich beschrieben und im Anschluß kritisch beurteilt. Dieses Konzept legt wichtige Grundsteine für einen in dieser Arbeit beschriebenen Ökobilanzansatz. Im dritten Kapitel wird der Aufbau sowie die einzelnen Verfahrensschritte einer Ökobilanz vorgestellt. Dabei wird der Vorschlag eines Ökobilanz-Standardmodells des Umweltbundesamtes aufgegriffen. Es folgt eine Systematisierung unterschiedlicher Ökobilanzansätze aus dem deutschsprachigen Raum, wobei die Ansätze verschiedener Theorieschulen kurz dargestellt werden. Die Betrachtung aller Ansätze würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen. Aus diesem Grund erfolgt im Kapitel 3.3. die Auswahl der im weiteren betrachteten Ökobilanzansätze. Da es sich hierbei nur um zwei Ansätze handelt, erhebt diese Arbeit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Jedoch soll anhand dieser zwei gegensätzlichen Ökobilanzansätze gepr