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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Personal und Organisation, Note: 1,3, Hochschule Heilbronn, ehem. Fachhochschule Heilbronn (Hochschule Heilbronn), Veranstaltung: BWL-Seminar, 38 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung - Sucht in der Gesellschaft und Arbeitswelt In unserer Gesellschaft gehört der Umgang mit Genuss- und Suchtmitteln zum Alltag. Aufgrund der angenehmen Wirkung, vor allem dem Effekt, sich von Belastungssituationen abzulenken, entwickelt sich der Konsum dabei leicht zur Gewohnheit, in vielen Fällen bis hin zur Sucht. Dabei reicht das Spektrum von so genannten stoffgebundenen Süchten wie Alkohol, Medikamenten, illegalen Drogen und Nikotin, über die nicht stoffgebundenen Süchte wie Spielsucht und Essstörungen bis hin zur Arbeitssucht. Dem Kampf gegen Drogen wird ein breiter Raum in der Öffentlichkeit eingeräumt; die anderen Erkrankungen geraten dabei ins Hintertreffen. Dazu kommt insbesondere bei Alkohol eine hohe gesellschaftliche Akzeptanz. Der größte Teil der Bundesbürger kann vernünftig mit alkoholhaltigen Getränken umgehen und prägt durch seine Einstellung zu Alkohol das Gesamtverhalten. Sucht und insbesondere Alkohol macht auch vor den Türen von Betrieben keinen Halt. Der Gesamtverbrauch von Alkohol in der Bundesrepublik schlägt sich auch in dem Konsumverhalten innerhalb eines Betriebes nieder; der Alkoholkonsum im Betrieb stellt ein ziemlich genaues Spiegelbild gesellschaftlicher Trinksitten dar. Suchtkranke schädigen durch die Einnahme des Suchtmittels nicht nur die Gesundheit. Die Arbeitsleistung nimmt ab, Qualitätsmängel, Fehlzeiten und Arbeitsunfälle häufen sich. Des Weiteren werden die Betroffenen von ihren Kollegen und Vorgesetzten zunehmend als Belastung empfunden, wodurch das Betriebsklima tief greifend beeinträchtigt wird. Das Unternehmen muss seiner Verantwortung allen Mitarbeitern gegenüber gerecht werden und Maßnahmen zur Bewältigung der Suchtprobleme und deren Folgen ergreifen