Aleksandr Pinchuk / Sergej Shavrej
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In den letzten Jahrzehnten hat die Physik der Festigkeit und Plastizität aktiv die Richtung der Beeinflussung der mechanischen Eigenschaften von Festkörpern durch nichtmechanische Kräfte - externe energetische Einflüsse - entwickelt. Eine der Arten von nichtmechanischen Einflüssen auf das Material ist ein permanentes Magnetfeld, dessen Einfluss auf die plastische Verformung von nichtmagnetischen Kristallen unterschiedlicher physikalischer Natur als magnetoplastischer Effekt bezeichnet wird. In diamagnetischen Kristallen wie Wismut erfolgt die plastische Verformung gleichzeitig durch Gleiten und Zwillingsbildung. In dieser Monographie werden die wichtigsten Gesetzmäßigkeiten des magnetoplastischen Effekts bei der Mikroindentation von Wismut- und Antimon-Einkristallen vorgestellt. Die Autoren betonen, dass instrumentelle Effekte unter den Bedingungen des Anlegens eines konstanten Magnetfeldes an die Proben völlig ausgeschlossen sind.