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Ab Mitte des 20. Jahrhunderts waren 103 römisch-katholische Priester aus Irland in Arizona tätig. Ihr Dienst begann mit den Mexikanern, mit denen sie aufgrund ähnlicher Geschichte, Weltanschauung und kultureller Werte eine gewisse Gemeinsamkeit teilten. Im Großen und Ganzen standen sie den Volkstraditionen wohlwollend gegenüber und erlebten eine Synergie mit den Mexikanern, die es ihnen ermöglichte, sich anzupassen und von den hispanischen Gemeinschaften zu lernen. Bei anderen Geistlichen war dies nicht der Fall. Paradoxerweise akzeptierten die irischen Priester, die das mexikanische Volk akzeptierten, auch die rassistischen Strukturen, die es marginalisierten. Bei der Rekonstruktion dieser Geschichte beschäftigen uns folgende Themen: Ethnizität, Religion (offiziell/volkstümlich), Vorurteile/Diskriminierung, Machtverhältnisse und die Entdeckung gemeinsamer Grundlagen inmitten von Unterschieden. Aus dieser Matrix ergibt sich ein komplexes Geflecht aus den Lebenswegen von Katholiken und Protestanten (in der Gesellschaft), irischen und mexikanischen Katholiken (in der Kirche) sowie Priestern und Gemeindemitgliedern (in der Gemeinde). Eine solche historische Begegnung wird es so nie wieder geben, denn die Quelle irischer Berufungen ist versiegt, und die einst fest im katholischen Glauben verankerten Mexikaner haben sich in wachsender Zahl anderen Religionen zugewandt. Das Ende einer Ära hält Lehren bereit.