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Nach Angaben des Centro Nacional de Memoria Histórica (2018) prägte der bewaffnete Konflikt in Kolumbien mehr als 50 Jahre lang den kolumbianischen Alltag, und auch die Schulen waren von seinen Auswirkungen nicht verschont. Die Schülerinnen und Schüler des Landes, insbesondere in den ländlichen Gebieten, litten direkt oder indirekt unter den Folgen des Konflikts. Daher besteht das allgemeine Ziel dieser Untersuchung darin, die sozialen Repräsentationen des bewaffneten Konflikts und seine Auswirkungen auf die schulischen Leistungen der Schüler der Bildungseinrichtung Espíritu Santo, El Carmen de Bolívar, mit Hilfe eines qualitativen Ansatzes und eines halbstrukturierten Interviews zu analysieren, wobei die folgenden Kategorien berücksichtigt wurden: soziale Repräsentationen, bewaffneter Konflikt und schulische Leistungen. Die Ergebnisse zeigen, dass die sozialen Repräsentationen des bewaffneten Konflikts bei den Schülern mit Tod, Vertreibung, Blut, Schulabbruch, Verlust von Angehörigen, Traurigkeit und Schmerz zu tun hatten und dass diese ihre schulischen Leistungen in verschiedenen Bereichen beeinflussten, was sich im Aggressionsniveau sowie in schriftlichen und verbalen Äußerungen widerspiegelte.