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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sozialwissenschaften allgemein, Note: 1,3, Universität Augsburg, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung und Zielsetzung Im Rahmen der Übung „Soziologie 2C' beschäftigt sich meine Hausarbeit mit den Themen „Erlebnisgesellschaft' und „Erlebnissport'. Die Welt ist für uns Menschen durch einen tristen, langweiligen und austauschbaren Alltag gekennzeichnet. Nicht zuletzt ist das Ganze vielleicht selbstverschuldet. Die „rationale Gesellschaft' nennt man uns. Doch wer will schon vernünftig leben? „Vernünftig' geht heutzutage einher mit „langweilig' - gegensätzlich ausgedrückt und auf den Punkt gebracht: „No risk, no fun'. Wer „in' sein will, der muss den „Kick' spüren - ganz nach dem Motto „Erlebe dein Leben'. Dementsprechend versuchen immer mehr Menschen dieser Monotonie zu entkommen. Abenteuerreisen durch den Dschungel Südamerikas, Survival-Camps in der Wüste und Bungee-Sprünge an immer ungewöhnlicheren Orten sind nichts Seltenes mehr. Die Bedeutung des Sports hat sich in den letzten Jahrzehnten massiv verändert und ausdifferenziert. Ihm liegt eine gewisse Dynamik zu Grunde, denn er nimmt einen immer breiteren Raum in der Gesellschaft ein und entwickelt sich fortwährend weiter. Es soll also in meiner Hausarbeit darum gehen, den Wandel von der Überlebensgesellschaft hin zur Erlebnisgesellschaft zu skizzieren und letztere zu charakterisieren. In diesem Fall werde ich den Schwerpunkt auf das Sporttreiben in der Freizeit setzen und versuchen zu erklären, welche psychologischen Hintergründe dahinterstehen.