Subhamoy Das / Tapan Kumar Samanta
Librería Samer Atenea
Kálamo Books
Librería Elías (Asturias)
Librería Kolima (Madrid)
Librería Proteo (Málaga)
Das Konzept und das System der Genossenschaft wurden in Indien ursprünglich eingeführt, um die enorme Kluft zwischen Bedarf und Angebot an institutionellen Finanzmitteln für Landwirte zu überbrücken und als Schutzmechanismus zur Bewältigung der Verschuldungsproblematik im ländlichen Raum zu dienen. Das Gesetz über genossenschaftliche Kreditgenossenschaften (Co-operative Credit Societies Act) wurde erstmals 1904 erlassen. Dieser wurde später im Jahr 1912 durch ein umfassenderes Gesetz ersetzt. In der Folge erließen auch die Bundesstaaten Gesetze zur Förderung von Genossenschaften. Die ländliche Wirtschaft von Westbengalen, einem Bundesstaat Indiens, ist - wie in den meisten anderen Bundesstaaten des Landes - hauptsächlich agrarbasiert. Tatsächlich lässt sich die strategische und grundlegende Rolle der Landwirtschaft in den ländlichen Gebieten für die Förderung einer ausgewogenen, gerechten und selbständigen Entwicklung des Bundesstaates nicht leugnen. Vor diesem Hintergrund zielt die vorliegende Studie darauf ab, die Rolle von Genossenschaften im Kontext der Agrarfinanzierung in Westbengalen zu untersuchen. Die Analyse dürfte für Forscher und Studierende sowohl der Sozial- als auch der Finanzökonomie von Nutzen sein, insbesondere für diejenigen, die sich mit der Agrarfinanzierung in Indien befassen, da sie Einblicke in die ländlichen Genossenschaften in Indien vermittelt, wobei der Schwerpunkt auf einem repräsentativen Bundesstaat liegt.