Mohammad Khurramuddin / Rathod Prakash / Shaik Mobeen
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Das humane Papillomavirus (HPV) ist ein DNA-Virus, das die Epithelzellen der Haut und der Schleimhäute befällt. Hochrisikotypen des HPV, insbesondere HPV-16 und HPV-18, gelten als wichtige Risikofaktoren für die Entstehung von Mund- und Oropharynxkarzinomen. In den letzten Jahren ist die Inzidenz von HPV-assoziierten Mundhöhlenkrebserkrankungen weltweit gestiegen, was die Notwendigkeit eines stärkeren Bewusstseins und weiterer Forschung auf diesem Gebiet unterstreicht. Das karzinogene Potenzial von HPV ist hauptsächlich auf die viralen Onkoproteine E6 und E7 zurückzuführen. Diese Proteine stören die normale Regulation des Zellzyklus, indem sie die Tumorsuppressorproteine p53 und Retinoblastom (Rb) inaktivieren. Infolgedessen vermehren sich infizierte Zellen unkontrolliert, sammeln genetische Mutationen an und können sich schließlich in bösartige Zellen verwandeln. Eine persistierende Infektion mit Hochrisiko-HPV-Stämmen trägt daher maßgeblich zur Entstehung von Mundkrebs bei. HPV-positive Mundkrebserkrankungen unterscheiden sich von herkömmlichen Mundkrebserkrankungen, die mit Tabak- und Alkoholkonsum in Verbindung stehen. Sie treten häufig bei jüngeren Menschen auf und zeichnen sich durch spezifische molekulare und klinische Merkmale aus. Wichtig ist, dass Patienten mit HPV-assoziierten Mundkrebserkrankungen im Allgemeinen besser auf die Behandlung ansprechen