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Inhaltsangabe:Problemstellung: Menarche - ein Thema der Pädagogik? Menstruation - damit werden vielfach Beschwerden und Schmerzen, komplizierte biologische Vorgänge im weiblichen Körper, Menstruationshygiene und peinliche Blutflecken assoziiert. Nur wenige Mädchen und Frauen haben eine wirklich positive Einstellung zu ihrer Menstruation. Sie scheint kein Thema zu sein, obwohl jede Frau rund 40 Jahre von ihrem Menstruationszyklus begleitet wird und umgerechnet etwa 2300 Tage - das sind sechs Jahre und drei Monate -, menstruiert. Die meisten körperlichen Veränderungen, die mit der Entwicklungsphase einhergehen, sind allmähliche Entwicklungsvorgänge wie z. B. das Brustwachstum oder die Genitalbehaarung. Die Menarche jedoch setzt plötzlich ein und stellt eine abrupte Veränderung in der weiblichen Entwicklungsphase dar. Einige amerikanische Untersuchungen bestätigen, daß die Menarche als sehr einschneidend in der Entwicklungsphase von Mädchen erlebt werden kann. Im deutschen Sprachraum hingegen existieren so gut wie keine Studien, die das Erleben der Menarche von Mädchen behandeln. In dieser Magisterarbeit soll die Menarche in der Entwicklungsphase von Mädchen näher betrachtet werden. Wie erlebt ein Mädchen seineMenache? Was bedeutet die Menarche für die Entwicklungsphase von Mädchen? In welchem Zusammenhang steht das Erleben der Menarche mit gesellschaftlichen Faktoren? Welche Zusammenhänge und pädagogische Konsequenzen ergeben sich daraus? Ich möchte über Menarche und Menstruation schreiben, weil ich als angehende Pädagogin in meinem Beruf sicherlich noch oft mit diesem Thema konfrontiert sein werde, und ich als menstruierende Frau davon selbst und von den gesellschaftlichen Bewertungen spürbar betroffen bin. Mit diesem Bewußtsein meiner eigenen subjektiven Betroffenheit lasse ich mich wissentlich auf ein brisantes Verhältnis ein und nehme dieses zum Anlaß meiner Arbeit. Unberücksichtigt bei der Bearbeitung dieses Themas bleiben zum größten Teil die sicherlich