Asmaa Mohammed Abdul Satar / Pinar Jabbar Nooruldeen / Sarah Wahedaldin Qader
Librería Samer Atenea
Librería Aciertas (Toledo)
Kálamo Books
Librería Perelló (Valencia)
Librería Elías (Asturias)
Donde los libros
Librería Kolima (Madrid)
Librería Proteo (Málaga)
In diesem Beitrag wird die Existenz von Tontafeln im alten Sumer als erstes aufgezeichnetes Medium zur Aufzeichnung, Speicherung und Verwaltung menschlichen Wissens erörtert. Mit der Entwicklung der Schrift als notwendiges Instrument der Verwaltung, der Wirtschaft und des kulturellen Gedächtnisses begannen sumerische Institutionen, insbesondere Tempel und große Verwaltungshaushalte, spezielle Räume zu entwickeln, in denen immer größere Mengen von Tontafeln aufbewahrt wurden. Die Proto-Bibliotheken und Archive sind das Sprungbrett für den Übergang von Wissen, das sich auf Erinnerungen stützt, zu externen und dauerhaften Datensystemen. Durch die Erörterung der Entwicklung dieser frühen Informationsumgebungen zeigt die Arbeit auf, wie die Sumerer spätere Archivierungstraditionen, die Organisation von Bibliotheken und die allgemeine Idee organisierter menschlicher Wissensnetzwerke vorbereiteten.