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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: keine, Hochschule Koblenz (ehem. FH Koblenz), Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Hausarbeit beschäftige ich mich mit dem Thema: „Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland'.In Deutschland befürworten zurzeit ca. 79% der Bevölkerung die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland bzw. sogar in der ganzen EU. Dies ist nicht überraschend vor dem Hintergrund sinkender Löhne und wachsender Einkommensungleichheit. Leider ist eine Zunahme von Armut und sozialer Ausgrenzung zu verzeichnen. Festzustellen ist das die Kluft zwischen Arm und Reich immer großer wird, während sich Niedrig- und Niedrigstlöhne in Deutschland immer weiter ausbreiten. Die Diskussionen um eine Einführung des gesetzlichen Mindestlohns als Gegenstrategie wird immer lauter. Die Gewerkschaften fordern die Einführung eines gesetzlichen Bruttolohns von 7,50€ pro Arbeitsstunde. Seitens der Arbeitgeberverbänden und der Wirtschaftsforschungsinstituten wird dies eher skeptisch betrachtet. Sie haben die Sorge, dass durch die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns Arbeitsplätze abgebaut werden.Hans Werner Sinn, der Leiter des Ifo Institutes lehnt die Einführung strikt ab und unterstreicht dies mit einem Kommentar in der Zeit: „ Der gesetzliche Mindestlohn ist ein Spiel mit dem Feuer!'.Es wird heftig und kontrovers diskutiert, ob wir in Deutschland den gesetzlichen Mindestlohn brauchen oder nicht. Dieses Thema polarisiert und wirft natürlich viele Fragen auf. Würde die Einführung eines Mindestlohns für ganz Deutschland wirklich Arbeitsplätze vernichten? Welche negativen bzw. positiven Folgen würde die Einführung des flächendeckenden Mindestlohns bringen? Außerdem, welche Höhe müsste dieser haben?In meiner Hausarbeit beschäftige ich mich als erstes mit der Historie des gesetzlichen Mindestlohns. Dann folgen die Ziele und Normen. Ich werde in der Arbeit immer wieder auf die vorausgegangenen Fr