Alejandro Mendoza / Alexis Gonzalez
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Das Buch analysiert die Entwicklung der Globalisierung von den Seidenstraßen bis zur heutigen Reglobalisierung. Kapitel I erläutert die Grundlagen: Bretton Woods, die IKT-Revolution, intermodale Container und globale Wertschöpfungsketten. Die Hyperglobalisierung (1989-2020) integrierte China und die Schwellenländer, führte jedoch zu Ungleichheiten. Kapitel II verdeutlicht das Paradoxon: Die „Elefantenkurve' von Milanovic zeigt Gewinner (Asien, 1 % der Weltbevölkerung) und Verlierer (westliche Mittelschicht). Die Deindustrialisierung, das Rodrik-Trilemma, der Brexit, Trump und die Krise von 2008-2020 führten zur Ablehnung des Neoliberalismus. Kapitel III beschreibt die Reglobalisierung: von „Just-in-Time' zu „Just-in-Case'. Nearshoring in Mexiko, Friendshoring, das europäische CBAM, ESG-Kriterien, Entdollarisierung mit BRICS+, künstliche Intelligenz und Cybersicherheit. Fazit: Die Globalisierung ist nicht unvermeidlich; das neue Zeitalter räumt Resilienz, Nachhaltigkeit und Souveränität Vorrang vor reiner Effizienz ein.