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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europas - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 2,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Veranstaltung: Übung: Das Alte Reich in der ersten Hälfte des 18.Jahrhunderts, Sprache: Deutsch, Abstract: Leopold I. und Joseph I., Vater und Sohn, haben die Politik des Heiligen Römischen ReichesDeutscher Nation vom Ende des 17. Jahrhunderts zum Anfang des 18. Jahrhundertsentscheidend mitgeprägt. Leopold sollte durch militärische Erfolge gegen die Türken undFranzosen das Kaisertum zu neuem Glanze führen. Joseph sollte den Startschuss zumAufstieg des Hauses Habsburg, bzw. Österreichs zur europäischen Großmacht geben. Wie dasKaisertum dieser beiden Herrscher sowohl innen-, als auch außenpolitisch aussah, werde ichversuchen in dieser Arbeit aufzuzeigen.Mein Grundanliegen ist herauszustellen, wie und auf welcheArt und Weise sich das Kaisertum bzw. die Stellung des Kaisers im Reich unter diesen beidenHerrschern verändert hat.Im ersten Teil meiner Hausarbeit (welcher auch den Hauptteil bilden soll) werde ich zunächstsowohl die Innenpolitik, als auch die Außenpolitik Leopolds I. näher betrachten. Dabei werdeich nicht chronologisch vorgehen, sondern eher systematisch. Ich werde mich also zunächstden Türkenkriegen und dann der Auseinandersetzung mit Frankreich zuwenden bevor ich zurInnenpolitik des Kaisers im Reich übergehe. Neben dieser eher politischen Geschichte desHeiligen Römischen Reiches Deutscher Nation werde ich aber auch auf die Inszenierung desKaisers eingehen, welche unter Leopold eine neue Qualität erreichte. Darüber hinaus sollennoch abschließend ein paar Worte über das Bild bzw. die Stellung Leopolds in der heutigenGeschichtsschreibung verloren werdenIm zweiten Teil soll das Kaisertum Joseph I. näher betrachtet und aufzeigt werden, wie unterdiesem Kaiser die österreichische Hausmacht stetig vergrößert und beginnt sich mehr undmehr aus dem Reich zu lösen. Gleichzeitig soll der spani