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Inhaltsangabe:Einleitung: Die Bewertung von Unternehmen bei der Börseneinführung (Initial Public Offerring oder kurz IPO genannt) erfährt gerade am Neuen Markt eine besondere Relevanz. Während in den Jahren 1983 bis 1996 im Durchschnitt nur 16 Unternehmen an die Börse gingen, ist die Anzahl seit 1997 stark angestiegen und allein 1999 gab es über 160 IPOs. Dieser Anstieg ist in erster Linie auf die große Anzahl der IPOs am Neuen Markt zurückzuführen: 1997 wurden 48%, 1998 61% und 1999 sogar über 78% der Unternehmen, die an die Börse gingen, am Neuen Markt notiert. In den letzten Jahrzehnten sind die Emissionsrenditen deutlich gesunken und Anfang der Neunziger Jahre lag sie im Durchschnitt bei nur 8,5%. Jedoch am Neuen Markt liegt der durchschnittliche Zeichnungsgewinn bei über 50% und ist somit im gleichen Zeitraum viel höher als bei anderen Marktsegmenten. Da am Neuen Markt die Abweichung vom Emissionspreis mit der Notierung am Kapitalmarkt besonders hoch ist, wird in dieser Arbeit in diesem Marktsegment untersucht, aus welchen Gründen diese Abweichung so hoch ist. In der Literatur gibt es einige Erklärungsansätze, die auf die Gründe für das Underpricing eingehen. Diese Arbeit konzentriert sich jedoch nur auf Fragen, die die Bewertung von IPOs betreffen. Gang der Untersuchung: Die hohen Emissionsrenditen werden als große Diskrepanz zwischen der fundamentalen Unternehmensbewertung (und unter Berücksichtigung von anderen Bewertungsmethoden) und der Bewertung durch den Kapitalmarkt angesehen. In dieser Arbeit werden sowohl die Einflussgrößen, die diese Diskrepanz verursachen, als auch die Möglichkeiten sie zu verringern, untersucht. Die Einflussgrößen lassen sich in die folgenden Bereiche aufteilen: Zuerst ist der Zusammenhang zwischen der Unsicherheit über den Wert des Unternehmens vor dem Börsengang und den Emissionsrenditen modellähnlich untersucht worden. Des Weiteren konnte empirisch nachgewiesen werden, dass der Wert von Unternehmen vor dem Börsengang stark