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Inhaltsangabe:Zusammenfassung: In der vorliegenden Arbeit soll es um ein Phänomen gehen, dem alle Menschen einer industrialisierten, technisierten und hochentwickelten Gesellschaft zunehmend ausgesetzt sind. Dabei sind nicht nur bestimmte Lebensbereiche oder Altersgruppen betroffen. Vielmehr ist dieses Phänomen überall gegenwärtig: Arbeit, Schule und Ausbildung, Freizeit, Urlaub, Alltag und persönliche Beziehungen. Das Phänomen heißt Stress. Jeder von uns ist damit schon konfrontiert worden. Sowohl in der Alltagssprache als auch in der psychologischen Fachsprache ist Stress zum Modewort avanciert. Dabei herrscht weder in der Wissenschaft noch im Alltag Konsens über die Bedeutung des Wortes Stress. Grundlage der Arbeit ist daher zunächst, den Begriff zu klären und ihn zu verschiedenen anderen Begriffen wie Belastung, Beanspruchung und Bewältigung abzugrenzen. Die Arbeit soll verdeutlichen, wie Stress entsteht und warum die Entstehung von Stress nicht nur auf Merkmalen der Situation oder der Person beruht, sondern beides aufeinander einwirkt. Speziell soll es um den Stress gehen, der in Arbeitssituationen entsteht. Hierbei ist zu überprüfen, in wie weit die Überlegungen der allgemeinen Psychologie zur Stressforschung in die Ansätze der Arbeitspsychologie integriert wurden. Es soll auch dargestellt werden, ob und wie Menschen in Stresssituationen durch erhöhte Kompetenzerwartung die Situation kontrollieren und durch erhöhte Selbstwirksamkeit steuern können. Im zweiten Teil der Arbeit wird die dargestellte Theorie empirisch überprüft. Dazu wurde ein Fragebogen entwickelt, der als Instrument zur Befragung von 255 Mitarbeitern der Berliner Senatsverwaltung eingesetzt wurde. Der Fragebogen setzt sich aus verschiedenen Skalen zusammen, mit deren Hilfe arbeitsbezogene Stressoren, die Wahrnehmung von stressrelevanten Situationen, das Bewältigungsverhalten, die allgemeine Selbstwirksamkeitserwartung, die berufliche Belastung insgesamt und psychosomatische Beschwerden erfass