Andrea Bispo da Silva / Jorge V. da Costa Jr.
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Hybride und/oder zusammengesetzte Finanzinstrumente sind ein Dauerthema in der Rechnungslegungsvorschrift. Der kritische Punkt der gesamten Diskussion liegt in der Unterscheidung zwischen Verbindlichkeiten und Eigenkapital. Dieses Thema wird in IAS 32 (PT CPC Nr. 39) geregelt und ist im Diskussionspapier - A review of the conceptual framework for financial reporting (IASB, 2013) behandelt, das zwei Ansätze vorstellt, die zur Vereinfachung der Unterscheidung zwischen Verbindlichkeiten und Eigenkapital verwendet werden können: den Narrow Equity Approach (NEA) und den Strict Obligation Approach (SOA). Die Anwendung jedes dieser Ansätze hat unterschiedliche Auswirkungen auf die Verschuldungs-/Leverage-Niveaus und das Potenzial für eine Verwässerung der Anteile der Aktionäre. Ziel dieser Arbeit ist es, Ansätze für die bilanzielle Klassifizierung von zwingend in Aktien wandelbaren Schuldverschreibungen im Hinblick auf IAS 32 (PT CPC Nr. 39) und das Diskussionspapier des IASB (NEA x SOA) zu untersuchen. Die angewandte Methodik ist eine Fallstudie eines brasilianischen börsennotierten Unternehmens, das zwingend in Aktien umwandelbare Schuldverschreibungen ausgegeben und eine Klassifizierung dieser Instrumente vorgenommen hat, die von der Aufsichtsbehörde als unangemessen angesehen wurde.