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Das Buch untersucht die Missionsarbeit im 19. und 20. Jahrhundert in Bakossi, Kamerun, um das Wesen und die Auswirkungen der hegemonialen und suprematistischen Ansätze zur Evangelisierung der Gesellschaft zu hinterfragen. Diese Ansätze sollen die Zerstörung der einheimischen Formen der Spiritualität, der soziokulturellen Regulierung und der politischen Organisation befürwortet und erfolgreich durchgeführt haben. Angesichts des erneuten Forschungsinteresses am Wert indigener afrikanischer Gottesdienstsysteme und Spiritualität für die soziale Regulierung und ihrer potenziellen Bedeutung auf dem globalen Markt versucht das Buch, die bisher glorifizierten missionarischen Bemühungen um die Evangelisierung eines Volkes unter der Prämisse der 'Zivilisierung von Heiden und Wilden' in Frage zu stellen. Es wird argumentiert, dass die Frage gestellt werden muss, ob sich die afrikanische Gesellschaft von dem Bild unterschied, das im 19. Jahrhundert in Europa gezeichnet wurde; ob eine tiefgreifende Kenntnis der afrikanischen Gesellschaften durch die Missionare zu alternativen Formen der Wahrnehmung und Interaktion mit den afrikanischen Gesellschaften hätte führen können, und vor allem, ob ein solch unterschiedlicher Ansatz zur Evangelisierung durch die frühen Missionare zu alternativen Ergebnissen geführt hätte, von denen sowohl das Christentum als auch die Afrikaner profitiert hätten.