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Byzantinische Ikonen sind mehr als nur religiöse Kunstwerke - sie sind lebendige Medien der Andacht, die im Spannungsfeld von Blick und Berührung eine tiefe spirituelle Wirkung entfalten. Dieses Buch untersucht die Ikonenverehrung als rituelle Praxis, die nicht nur theologische, sondern auch psychologische und sinnliche Dimensionen besitzt. Wie wird aus einem gemalten Bild ein heiliges Objekt, das angebetet wird? Welche Rolle spielen Rituale wie das Küssen der Ikone, das Niederfallen oder das Entzünden von Kerzen? Und wie wirkt diese sakrale Interaktion auf die Gläubigen? Durch eine interdisziplinäre Perspektive, die Kunstgeschichte, Religionswissenschaft und kognitive Psychologie verbindet, beleuchtet diese Studie die byzantinische Ikone als Schnittstelle zwischen Mensch und Transzendenz. Sie zeigt, wie der kultische Akt die Grenze zwischen Repräsentation und Präsenz überwindet - die Ikone wird nicht nur betrachtet, sondern *erlebt*. Ein faszinierender Beitrag zur Erforschung visueller Frömmigkeit, der die byzantinische Tradition in neuem Licht erscheinen lässt und zugleich grundsätzliche Fragen nach der Macht religiöser Bilder stellt. Ideal für: Kunsthistoriker/innen, Theolog/innen, Byzantinist/innen und alle, die sich für die Psychologie der Rituale und die spirituelle Kraft von Bildern interessieren.