Sayonara Lia Fook / Thassiany S. Oliveira de Almeida
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Skorpionunfälle sind sowohl aufgrund ihrer hohen Häufigkeit als auch aufgrund ihrer Morbidität von medizinischer und gesundheitlicher Bedeutung, insbesondere wenn Kinder unter fünf Jahren betroffen sind. Diese Arbeit charakterisierte das räumliche Profil der in der Gemeinde Campina Grande/PB registrierten Skorpionunfälle. Methoden: Explorative ökologische Studie, bei der Geoverarbeitungstechniken auf der Grundlage bestätigter Fälle von Skorpionstichen (n = 1.466) im städtischen Gebiet im Zeitraum von Januar 2010 bis Dezember 2012 verwendet wurden. Zur Geokodierung der Datenbank wurden die Software Google Earth, Trackmaker, ArcGIS 10 von Esri und das Statistikprogramm R Version 2.15.1 verwendet. Ergebnisse: Die höchste Inzidenz trat bei weiblichen Personen (n=908, 61,9 %) im Alter zwischen 13 und 28 Jahren (n=428, 29,2 %) auf. Die meisten Fälle wurden im Süden der Stadt registriert (n=548, 37,4 %), gefolgt vom Westen (n=510, 34,8 %). Schlussfolgerung: Die räumliche Analyse ergab eine inhomogene Verteilung dieser Fälle, wobei kein Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Faktor und dem Ort des Auftretens dieser Erkrankung festgestellt wurde.