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Inhaltsangabe:Einleitung: Das gemeinsame Auftreten von Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis und Suchtmittelmißbrauch beschäftigt die psychiatrische Forschung bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts, als es um die Einteilung der psychotischen Symptomatik ging. Aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen leiden zunehmend Menschen an den zwei Erkrankungen der Psychose und der Sucht. Die Menschen, bei denen die Untersuchungen zur Doppeldiagnose (Kombination eines Suchtmittelmißbrauchs und einer Psychose) führte, sind die Problemkinder der heutigen Klassifikationssysteme und der vorhandenen Versorgungsstruktur. Durch die strukturelle Trennung von psychiatrischen Einrichtungen und Suchttherapieeinrichtungen tritt das Problem auf, daß Patienten mit einer Doppeldiagnose in der Regel aus dem bestehendem Versorgungssystem herausfallen. Entweder haben sich die Einrichtungen auf die Behandlung von Suchtstörungen oder auf die Behandlung schwerer psychischer Störungen spezialisiert. Somit sind die Sucht- Psychose- Erkrankten in keiner dieser Kliniken behandelbar. Mit Zunahme der Sucht- Psychose- Diagnose zeichnet sich der beginnende Aufbau eines speziellen Versorgungssystems ab. Es entstehen erste Rehabilitationseinrichtungen mit speziell integrierten Sucht- Psychose- Gruppen, wie beispielsweise im Therapiezentrum Psychose- Sucht in Hamburg Bahrenfeld und im Therapiedorf in Ravensruh (Nähe Wismar). Eine andere hilfreiche Therapieform entstand bereits im Berliner Krankenhaus Spandau. Hier gibt es integrierte Sucht- Psychose- Entzugs- und Behandlungs- Stationen. Im Gemeindepsychiatrischen Zentrum in Hamburg Eimsbüttel sowie in der Fachklinik Parber in Vitense- Parber (Nähe Lübeck) entstehen Doppel- Diagnose- Übergangswohnheimbereiche. Sie alle sind in ihrer Therapieform zukunftsweisend für die Versorgung von Doppeldiagnose- Patienten. Zielstellung: Als besonderen Schwerpunkt wird die Erscheinungsform der Doppeldiagnose, speziell unter Betrachtung der psychischen Erkran