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Die zerebrale Toxoplasmose ist eine der häufigsten opportunistischen Infektionen des Zentralnervensystems bei AIDS. Ziel dieser Studie ist es, die allgemeinen Merkmale der zerebralen Toxoplasmose bei HIV-Infektion und AIDS im Krankenhausumfeld des Universitätsklinikums Mohamed VI in Marrakesch zu untersuchen. Sie umfasste alle HIV-infizierten Patienten mit wahrscheinlicher oder bestätigter zerebraler Toxoplasmose. Von 453 Patienten, die wegen einer HIV-Infektion behandelt wurden, erfüllten 21 Patienten die Diagnosekriterien, was einer Prävalenz von 4,63 % entspricht. Die klinischen Symptome waren durch Anzeichen eines neurologischen Defizits (80 %), intrakranieller Hypertonie (42 %) und eines Syndroms gekennzeichnet. Die Computertomographie-Bilder zeigten Hypodensitäten mit peripherer Kontrastmittelanreicherung in Form einer Kokarde (33 %). Bei 95 % der Patienten wurde Cotrimoxazol eingesetzt. In 66 % der Fälle kam es zu einer klinischen Besserung, in 6 Fällen (28 %) hingegen zum Tod. Eine frühzeitige Diagnose und Primärprävention bei Patienten mit einer CD4-Lymphozytenzahl unter 200 Zellen/mm3 ist nach wie vor unerlässlich, um die Prognose und das Überleben dieser Patienten zu verbessern.