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Ausgehend von einer Betrachtung der Wirtschaft Portugals in Afrika in den letzten zwanzig Jahren, insbesondere im Hinblick auf die Ausweitung der Investitionen und des Handels Chinas mit diesen Ländern, versucht der Text, die möglichen Folgen für die wirtschaftliche Präsenz Brasiliens in diesen Gebieten zu analysieren, unter Berücksichtigung seines früheren Vorstoßes auf den Kontinent und vor allem der Erneuerung seiner Interessen zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Der hier verwendete theoretische Rahmen ist der der Akkumulations- und Hegemoniezyklen, die sich in einer Neuausrichtung der weltweiten Investitionsströme in Richtung China und in geringerem Maße auch in Richtung der übrigen BRIC-Staaten, zu denen auch Brasilien gehört, niederschlagen. Für diesen neuen globalen Zyklus sind neue territoriale Expansionen erforderlich, bei denen die Nationalstaaten der neuen Akkumulationszentren als Förderer auftreten. Die Aufteilung des Wirtschaftsraums Portugals in Afrika zwischen Chinesen und Brasilianern ist Teil dieser Perspektive.