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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 2,3, Technische Universität Dresden (Institut für Politikwissenschaft - Lehrstuhl für Internationale Beziehungen), Veranstaltung: Internationale Organisationen und Internationale Regime, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich anhand des Projektes „Utilizing Middle Eastern Civic Education as a Leverage for Peace' mit der Einordnung kooperativen Handelns innerhalb der Theorien der Internationalen Beziehungen. Dabei werden Verstetigung und Institutionalisierung regionaler Kooperation im Nahen Osten unter funktionellen, neoliberal - institutionalistischen, regimetheoretischen Perspektiven und Aspekten untersucht und verdeutlicht. [...] Aus diesem Grund wird den interessenbasierten Ansätzen des neoliberalen Institutionalismus gegenüber den machtbasierten und wissensbasierten Ansätzen (Neo-Realismus, Konstruktivismus) als Analysemittel Vorrang eingeräumt. [...] Die Beantwortung der Frage, inwieweit transnationale Civic Education zur Entstehung eines regionalen Bildungsregimes im Nahen Osten beitragen kann, ob sie vielleicht nur als ein erster Schritt dahin gewertet werden kann, [...], ist zentrales Anliegen dieser Arbeit. [...] Anfangs werden zur Beantwortung der oben aufgeworfenen Fragen die Konzeption des Projektes sowie die beteiligten Akteure deskriptiv vorgestellt. Anschließend daran folgt eine allgemeine theoretische Fundierung des Regimebegriffs, welche im darunter subsumierten Begriff ‚Bildungsregime’ seine Fortsetzung findet. [...] LESEPROBE: [...] Einen Lösungsansatz bietet der funktionelle, neoliberale Institutionalismus , als Weiterführung des Interdependenzansatzes, weil er den Ausgleich zwischen Machtpolitik und - für den Friedens-erhalt primär notwendiger - Kooperation darin sieht, Kooperation zu institutionalisieren und damit von der Machtpolitik abzutrennen. An dieser Stelle wird auch die Unterscheidung von high politics