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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen, Note: 1,3, Universität Kassel (Gesellschaftswissenschaften - Politikwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Die Geschichte Deutschlands weist eine lange Tradition sozialstaatlicher Aktivitäten auf. Angefangen mit den Sozialgesetzen Otto von Bismarcks über die Rentenreform Konrad Adenauers bis hin zu den Sozialstaatsreformen von Bundeskanzler Gerhard Schröder. In der über einhundert jährigen Geschichte des Deutschen Sozialstaats wurde dieser immer wieder neu Erfunden und mit diesem wurde auch die Frage der sozialen Gerechtigkeit innerhalb der deutschen Gesellschaft immer wieder neu verhandelt und legitimiert. In Anbetracht der bereits erwähnten Sozialstaatsreformen des Bundekanzlers Gerhard Schröder während der Rot/Grünen Koalition und auch der nachfolgenden Regierungen stellt sich nun die Frage, welchen Stellenwert die soziale Gerechtigkeit in der Bundesrepublik Deutschland heute hat und wie mit dieser umgegangen wird. Um diese Frage beantworten zu können wird zunächst untersucht werden wo die Idee der sozialen Gerechtigkeit ihre Wurzeln hat (Kap. 2). Dies ist wichtig um einen ersten Überblick über die verschiedenen Positionen zum Sozialstaat zu gewinnen. Als nächstes ist es von Nöten die Frage was ein Sozialstaat überhaupt ist und kann zu beantworten (Kap. 3). Denn nur so wird der Leser dieser Arbeit ein Bewusstsein dafür entwickeln können, in welchen Bereichen und mithilfe welcher Maßnahmen ein Staat überhaupt Gerechtigkeit erzeugen kann. Danach wird es thematisch weiter mit dem deutschen Sozialstaatsmodell gehen. Dabei wird auf die Grundlagen der deutschen Sozialstaatlichkeit eingegangen werden. Weiter wird es mit den Befürwortern von Sozialstaatsreformen und deren Argumenten gehen, wobei im darauf folgenden Kapitel auch die Veränderungen hervorgehoben werden sollen. Dabei sollen deren Auswirkungen auf den Staat, sowie auf die Bürger herausgearbeitet werden (Kap. 4). De