Dinh Van Chien / Nguyen Anh Quoc
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Das Buch erforscht den Lebensraum als fundamentale existenzielle Bedingung des Menschen im Kontext extensiver Technik. Raum wird nicht als neutraler Kontext verstanden, sondern als biologisch-kognitiv-emotionale-soziale-technische Struktur, in der das Leben aufrechterhalten, verändert und erweitert wird. Wenn der Raum von Geschwindigkeit, Optimierung, Daten und Vorhersagemodellen eingenommen wird, werden die zirkadianen Rhythmen gestört, die Wahrnehmung schrumpft, die Freiheit wird auf Reaktionen reduziert, und die Widerstandsfähigkeit des Lebens nimmt ab. Ausgehend von der Methodik der realistischen Humanphilosophie zeigt das Buch, dass die Grenze nicht das Gegenteil von Freiheit ist, sondern die Bedingung dafür, dass Freiheit auf nachhaltige Weise funktionieren kann. Freiheit wird als die Fähigkeit verstanden, innerhalb des sicheren Bereichs des Körpers, der Kognition und der Gesellschaft zu fluktuieren; und Resilienz ist die Fähigkeit, nach Fehlern und Ungewissheiten zum Lebensrhythmus zurückzukehren. Auf dieser Grundlage schlägt das Werk die Rekonstruktion des Lebensraums als existentielle Praxis vor: offene, rhythmische, elastische Grenzen, die die menschlichen Grenzen respektieren und dem Leben erlauben, weiter zu werden. Dies ist kein Aufruf, in die Vergangenheit zurückzukehren, sondern ein Versuch, eine neue Lebensordnung zu eröffnen, in der die Menschen tief und frei leben können.