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Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Im Rahmen meiner eigenen musikalischen Ausbildung und in weiterer Folge aufgrund meiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Musikunterricht konnte ich immer wieder beobachten, wie sehr das Musizieren vor Publikum, sei es vor der eigenen Klasse oder vor einem Konzertpublikum das Verhalten einer Person verändern kann. Reaktionen sind dabei beobachtbar, die sonst nur unter extremer psychischer als auch physischer Belastung auftreten, wie z.B.: Schweißausbruch, Händezittern, Koordinationsprobleme etc. Die vorliegende Arbeit mit dem Titel 'Streß in der Musikpraxis' hinterfragt diese von außen beobachtbaren Phänomene und versucht den Ursachen dafür auf den Grund zu gehen. Die Arbeit besteht aus zwei großen Teilen. Der erste baut sich über einen allgemein theoretisch gehaltenen Teil über Streßkonzepte und Streßbewältigung auf, geht dann ein auf die spezielle Lampenfieberproblematik und stellt die spezifischen Streßfaktoren im Leben eines Musikstudenten (z.B.: Üben, Körperliche Belastung, Berufs- und Arbeitsplatzoptimismus, Zufriedenheit mit Studienwahl...) in einem eigenen Kapitel dar. Der zweite Teil beinhaltet die empirische Untersuchung. Nach der Vorstellung der Probandengruppe wird Methodik und Untersuchung der Messungen dargestellt, anschließend erfolgt die Darstellung der Ergebnisse sowie deren Interpretation und Diskussion. Die Probandengruppe umfaßt insgesamt 43 Studierende der Wiener Musikhochschule. An dieser Gruppe wurden Herzfrequenz- und Cortisolmessungen, sowie umfangreiche Fragebogentests bei öffentlichen Aufführungssituationen (Vortragsabende an der Wiener Musikhochschule) durchgeführt. Die physiologischen Messungen umfassen nicht nur die Aufführungssituation, sondern auch die Unterrichtssituation und die Ruhephase der Probanden. Durch die Gegenüberstellung dieser Daten kann wirkungsvoll die Streßbelastung in der Unterrichts- und Aufführungssituation dargestellt werden. Dabei konnten bei einigen Musikern Spitzenwerte