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In diesem Artikel werden Szenen, Erfahrungen und theoretische Überlegungen aus der Ausbildung und beruflichen Praxis eines Psychologen mit psychoanalytischer Ausbildung während eines integrierten multiprofessionellen Residenzprogramms im Bereich der kollektiven psychischen Gesundheit geschildert. Ziel ist es, einige der Diskurse zu untersuchen, die die Entstehung des sogenannten Bereichs der kollektiven psychischen Gesundheit in Brasilien aus technischer, theoretischer und politischer Sicht prägen. Es handelt sich um Diskurse, die aufgrund ihrer umfassenden und grundlegenden Bedeutung für diesen Bereich zu Paradoxien und Schwierigkeiten führen können, die sich letztendlich im Alltag der psychosozialen Praxis mit „psychischen Erkrankungen' manifestieren. Ein psychoanalytischer theoretischer und ethischer Ansatz ist grundlegend für die Untermauerung und Konstruktion der hier gewebten Überlegungen, die sich auch an den Leitprinzipien der brasilianischen Psychiatriereform orientieren. Tatsächlich besteht das Hauptanliegen darin, darüber nachzudenken, wie man inmitten mikro- und makropolitischer Auseinandersetzungen die Klinik als treibende Kraft hinter jeder Handlung und jedem Tun wiederherstellen kann.