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Inhaltsangabe:Einleitung: Mit der in vivo-Magnet-Resonanz-Spektroskopie steht ein nicht-invasives, chemisch-analytisches Verfahren zur Verfügung, das Informationen über Stoffwechselvorgänge und pathologische Veränderungen im menschlichen Körper geben kann. Mit der 1H-MR-Spektroskopie kann man die Resonanzen der 1H-Kerne verschiedener Metabolite unterscheiden, während in der Bildgebung nur die Resonanz der 1H-Kerne des Wassers genutzt wird. Durch Single-Voxel- (z.B. Stimulated Echo Aquisition Mode, STEAM) und Multi-Voxel-Sequenzen (z.B. Chemical Shift Imaging, CSI) ist es darüber hinaus möglich, Signale aus einem oder mehreren Volumenelementen zu erhalten, deren Ort und Größe genau vorgegeben werden kann, um somit Aussagen über die Stoffwechselvorgänge lokal begrenzter Gebiete zu gewinnen. Eine quantitative Aussage über die relativen Konzentrationsverhältnisse ist nur unter Kenntnis der Spin-Gitter-Relaxationszeiten und der Spin-Spin-Relaxationszeiten möglich, da diese für verschiedene Metabolite unterschiedlich sein können, und man somit trotz gleicher Konzentration unterschiedlich große Signalintensitäten erhält. Zur Bestimmung der absoluten molaren Konzentrationen der verschiedenen Metabolite ist, neben den Relaxationszeiten, die Kenntnis des Sende- und Empfangsprofils der verwendeten Spule erforderlich. Dabei haben Oberflächenspulen, im Gegensatz zu Sattel- und Helmholtzspulen, stark inhomogene Profile, die eine Quantifizierung erschweren. Probleme können zusätzlich durch Bewegungen der untersuchten Organe, z.B. in der Leber, entstehen. Bisher ist bei vielen Erkrankungen des Lebergewebes, wie z.B. der Leberzirrhose, eine exakte Diagnosestellung nur durch histologische Untersuchungen von Leberbiopsien möglich. Die NMR-Spektroskopie kann als ein nicht invasives Verfahren bei geeigneten Voraussetztungen quantitative Aussagen über Stoffwechselvorgänge im Lebergewebe liefern und somit die Zahl der Biopsien, die aufgrund von möglichen Komplikationen, wie z.B. Blutu