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Inhaltsangabe:Einleitung: Der Zugang zum Thema dieser Arbeit erfolgte in mehreren Schritten. Zum einen war es das Erlebnis, dass in einem relativ kurzen Zeitraum von nur 6 Monaten drei Partnerschaften in meinem unmittelbaren Freundeskreis zerbrachen. Zu diesen 3 Paaren hatte ich engen Kontakt, so dass ich deren Werdegang, aber auch Untergang mit bekam. Entdeckte Seitensprünge, unterschiedliche Vorstellungen von einer Partnerschaft und abgestumpfte Gefühle zueinander waren die Ursache des Scheiterns. Andererseits kenne ich viele Paare, bei denen die Partnerschaft schon seit vielen Jahren, ja Jahrzehnten klappt, obwohl kaum ein Unterschied im Umgang miteinander, verglichen mit jenen Paaren, deren Partnerschaft gescheitert war erkennbar ist. Gleichzeitig zu diesen Ereignissen las ich zum wiederholten Male das Buch von CLAVELL (1988): Sunzi Die Kunst des Krieges, in dem er schreibt, dass die Einsichten Sunzis bei allen geschäftlichen Konflikten, bei Schlachten im Aufsichtsrat und im alltäglichen Kampf ums Überleben und sogar im Kampf der Geschlechter den Weg zum Sieg zeigen. In Verbindung mit den genannten Erlebnissen entstand die These, dass, wenn man diese Einsichten eines chinesischen Feldherren des fünften vorchristlichen Jahrhunderts auf alle Kämpfe, sogar den Kampf der Geschlechter anwenden kann, nur der Schluss gezogen werden kann, dass damit in all diesen Beziehungen eigentlich Krieg herrscht Krieg ist überall! Auszugsweise werden einige der strategischen Empfehlungen Sunzis dargestellt und kann eine gewisse Ähnlichkeit mit den Strategien von Paaren in Partnerschaften bzw. in Konflikten festgestellt werden. Gang der Untersuchung: Die Einleitung stellt meinen persönlichen Zugang zum Thema dieser Diplomarbeit dar. In Kapitel 2 wird der Sinn von Konflikten behandelt, die Erscheinungsformen und seine Verläufe. Kapitel 3 befasst sich einleitend mit der Institution Paar, der Frage nach welchen Prinzipien sich Individuen zu einer Paarbeziehung zusammenschließ